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Warum das Seniorentelefon politisch korrekt Großtastentelefon genannt werden möchte

Die sogenannten Seniorentelefone werden gerne in die kleine, hintere Nische verbannt, weil sie ja nur was für alte Leute oder Schwerhörige sind. Am besten darf das nur die Oma nutzen. Für alle anderen sind die lauten Telefone mit den großen Tasten ja sowieso nichts. Oder vielleicht doch?

 

Ich will mit diesem Vorurteil heute mal aufräumen. Ich, ein Familienvater in den Vierzigern, nutze Seniorentelefone. Sie haben ihre Berechtigung und einen weitaus größeren Nutzen, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Dazu möchte ich genau die Situation schildern, in der ich mein Seniorentelefon und meine Zusatzklingel für Schwerhörige einsetze. Die Geräte bieten mir eine komfortable Lösung, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

 

In meinem Alltag habe ich natürlich auch mein hochglänzendes, total modernes und mit übermäßig vielen Funktionen ausgestattetes Smartphone immer am Mann. Ich fühle mich in der digitalen Welt zu Hause und kann mir ein Leben ohne die vielen Helferlein auch nicht mehr vorstellen. Ich bin gadget-verliebt und probiere häufig die neuen, coolen Dinge aus. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Im Haus fährt ein Staubsaugerroboter, das Licht wird je nach Stimmung oder Aktivität automatisch eingestellt und die Markise fährt bei Sonne von alleine am Wochenende raus.

Vielleicht auch aus diesem Grund fällt es mir schwer, komplett ohne technische Spielereien und ohne meine digitalen Begleiter durch die Welt zu gehen. Auch wenn ich meinen Hobbies nachgehe, möchte ich nicht abgeschnitten sein.

 

senioren-telefongeemarcphotophone100wei_001_z1Ich bin passionierter Heimwerker und arbeite gerne und häufig mit Holz in meiner Werkstatt. Genau hier habe ich dann mein erstes Seniorentelefon installiert und es bereichert meine Werkstatt immens. Dank der großen Tasten kann ich eine Nummer auch mit Handschuhen wählen. Die Größe der Tasten ist auch mit dickeren Handschuhen kein Problem. Dank der Fototasten erreiche die wichtigsten Personen direkt durch einmaliges Drücken ohne langes Suchen oder den missverständlichen Sprachassistenten in der lauten Umgebung. So ein Großtastentelefon erweist sich schnell als praktisch, wenn der Expertenrat oder die Bestellhotline zum nächsten Baumarkt auf Kurzwahl liegt.

Das Klingeln des Schwerhörigentelefons bekomme ich auch noch mit, wenn die Kreissäge im Dauereinsatz ist. Aber dazu muss ich das Telefon noch nicht einmal besonders laut einstellen. Sieht man(n) ja wenns klingelt - durch die integrierte Signalisierung mit Lichtblitz. Unabhängig von der Lautstärke im Raum bekomme ich so jeden Anruf mit.

Die Telefone können oft auch an der Wand montiert werden und stehen so auch nicht im Weg sondern haben ihren zugewiesenen, festen Platz in einer ordentlichen, aufgeräumten Werkstatt. Mein Mobiltelefon schont es und die nächste Spiderapp ist ebenfalls erfolgreich vermieden.

 

Mittlerweile konnte ich auch meine Klingelanlage dank einer DECT-Türklingel an die interne Telefonanlage anschließen. Ab sofort klingelt der Postbote nicht mehr nur über die einfache Hausklingel, sondern ruft beim Klingeln automatisch alle Nebenstellen der heimischen Telefonanlage an. Dadurch verpasse ich jetzt trotz Gehörschutz beim Arbeiten an der Kappsäge kein Paket von www.hoerwerkstatt.de mehr. Für mich ist das ein echter Vorteil.

 

klingeltonverstrkerhumantechnikvisutone3_z1Vor kurzem bin ich dann noch über die Signalisierung von Telefonanrufen über Klingeltonverstärker gestolpert. Im Regelfall sollen diese Geräte Menschen mit Verstehensdefiziten einen eingehenden Anruf optisch und akustisch signalisieren. Zusätzlich zur Werkstatt habe ich daher ein solches Gerät in meiner Garage installiert. Die hohe Lautstärke benötige ich da zwar nicht, aber der Lichtblitz zur Anrufsignalisierung ist mir sehr willkommen. Ich nehme den Blitz immer wahr, aber aufdringlich oder störend ist er für mich nicht. Der Humantechnik Klingeltonverstärker Visutone ist damit die ideale Ergänzung, da er mir als Zusatzklingel für meine Haustürklingel dient.

 

Insgesamt bin ich mit der Installation des Seniorentelefons in der Werkstatt und des Klingeltonverstärkers in der Garage als Normalhörender hoch zufrieden. Mit der Technik aus dem Schwerhörigenbedarf sind die beiden Installationen einfach, schnell und unkompliziert umzusetzen gewesen.

Sicherlich gibt es noch eine ganze Menge anderer Anwendungsfälle, bei denen Technik für Senioren auch für andere Nutzer eine wesentliche Bereicherung darstellen können.

 

Wo würden Sie die Technik sinnvoll und mehrwertstiftend einsetzen? Schreiben Sie mir einen Kommentar. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

 

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